Gesundheitsversprechen

 

Wir sind nicht berechtigt, über Gesundheitsclaims Auskunft zu geben. Nach der Schweizer Heilmittelverordnung sind jegliche Heilversprechungen untersagt. 

CBD Produkte sind nicht für Heilung, Prävention, Diagnose oder Krankheiten gedacht.  CBD kann Pharmakologische Eigenschaften aufweisen. Nicht zugelassen als Lebens/-Nahrungsmittelergänzung.

CBD darf nicht eingenommen, mit Schleimhäuten in Verbindung gebracht oder geraucht werden. 

 

 

Strassenverkehr

 

Es besteht nach dem Strassenverkehrsrecht eine gesetzliche Vermutung, dass bei Vorliegen bestimmter Substanzen (z.B. THC) eine Fahrunfhigkeit vorliegt. CBD-Tabakersatzprodukte enthalten sehr geringe Mengen an THC (weniger als 1 %). Der Konsum solcher Tabaker- satzprodukte kann deshalb dazu fhren, dass der erlaubte Blut-Grenzwert fr THC im Stras- senverkehr berschritten wird (1.5 Mikrogramm THC pro Liter Blut) und die Person als fahr- unfhig gilt.

Wer unter Drogeneinfluss ein Fahrzeug lenkt und diesen Grenzwert bertrifft (Nulltoleranz), wird als fahruntchtig angesehen und darf kein Fahrzeug fhren. Ob und ab wann beim Kon- sum solcher Tabakersatzprodukte der Grenzwert berschritten wird, lsst sich nicht abstrakt definieren. Es ist deshalb davon abzuraten, diese Produkte zu konsumieren und danach ein Fahrzeug zu fhren.Cannabisprodukte mit einem THC-Gehalt von unter einem Prozent sind nicht dem Betäubungsmittelgesetz unterstellt und werden deshalb zunehmend kommerziell verwertet. Vor allem Produkte mit dem nicht-berauschenden Wirkstoff CBD gewinnen an Bedeutung.  

 

THC-armer Cannabis

 

Der unbefugte Umgang mit Cannabis oder daraus bestehende Produkte, die einen durchschnittlichen Gesamt-THC-Gehalt von mindestens 1.0 Prozent aufweisen, ist gemäss der Betäubungsmittelverzeichnisverordnung (BetmVV-EDI, siehe Link zur Verordnung im Register „Gesetze“) verboten. Es gibt aber verschiedene THC-arme Cannabisprodukte, die nicht dem Betäubungsmittelgesetz unterstellt sind, weil sie einen THC-Gehalt von weniger als einem Prozent aufweisen. Dazu gehören neben Rohstoffen wie Hanfblüten oder –pulver auch verarbeitete Produkte wie Extrakte in Form von Ölen oder Pasten, als Bulk angebotene Kapseln sowie verwendungsfertige Produkte wie Nahrungsergänzungsmittel, Liquids für e-Zigaretten, Tabakersatzprodukte, Duftöle, Kaugummis und Salben, welche teilweise als Pflegeprodukte angeboten werden.

 

Die Produktion und der Verkauf von THC-armen Cannabisprodukten haben seit Kurzem beträchtlich zugenommen und werfen verschiedene gesundheitliche und rechtliche Fragen auf. Auch wenn diese Produkte nicht unter das Betäubungsmittelgesetz fallen, können sie nicht nach Belieben vertrieben und beworben werden. Je nach Produktekategorie kommen bei deren industrieller Verwertung das Heilmittelgesetz, das Lebensmittelgesetz oder das Bundesgesetz über die Produktesicherheit zu Anwendung.

 

Cannabidiol (CBD)

 

In der Hanfpflanze finden sich über 80 Cannabinoide und über 400 andere Wirkstoffe. Die wichtigsten Cannabinoide sind das berauschende Tetrahydrocannabinol (THC) und das nicht berauschende Cannabidiol (CBD), das zudem die psychotrope Wirkung des THC vermindert. CBD unterliegt nicht dem Betäubungsmittelgesetz.

Unter den THC-armen Cannabisprodukten gewinnen vor allem diejenigen mit einem erhöhten CBD-Gehalt an Bedeutung. Das Angebot wächst rasch und die Nachfrage nimmt zu. Diskutiert werden unter anderem mögliche therapeutische Wirkungen wie antioxidative, antiinflammatorische, anti-konvulsive, antiemetische, anxiolytische oder antipsychotische Effekte. Die medizinische Wirkung von CBD ist derzeit jedoch erst ungenügend erforscht (vgl. auch die > medizinische Verwendung von THC-haltigem Cannabis).

Ebenso wird in Fachkreisen diskutiert, ob Cannabis mit viel CBD und weniger als 1% THC-Gehalt als Ersatzprodukt in der Schadenminderung oder bei der Behandlung von problematischem Cannabiskonsum eingesetzt werden kann.